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Wissen

Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden, sowie eine Übersicht der wichtigsten Begriffe und Fristen.

Die Angaben auf dieser Seite sind allgemeine Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie berücksichtigen nicht die Umstände des Einzelfalls und ersetzen keine Beratung. Für Entscheidungen im konkreten Fall sprechen Sie uns bitte an.

Fristen im Steuerjahr

Monatlich

Umsatzsteuer-Voranmeldung

bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums, mit Dauerfristverlängerung einen Monat später

Lohnsteueranmeldung

bis zum 10. Tag nach Ablauf des Anmeldungszeitraums

Sozialversicherungsbeiträge

Fälligkeit am drittletzten Bankarbeitstag des Monats, Beitragsnachweis zwei Arbeitstage zuvor

Vierteljährlich

Umsatzsteuer-Voranmeldung bei vierteljährlichem Meldezeitraum

Vorauszahlungen auf Einkommen- und Körperschaftsteuer

10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember

Vorauszahlungen auf Gewerbesteuer

15. Februar, 15. Mai, 15. August, 15. November

Zusammenfassende Meldung

vierteljährlich, bei größerem Umfang innergemeinschaftlicher Lieferungen monatlich; jeweils bis zum 25. Tag nach Ablauf des Meldezeitraums

Jährlich

Jahressteuererklärungen

bei Erstellung durch einen Steuerberater verlängert sich die Abgabefrist erheblich gegenüber der Regelfrist zum 31. Juli des Folgejahres

Jahresabschluss

Aufstellung bei Kapitalgesellschaften grundsätzlich innerhalb von drei Monaten nach Abschlussstichtag, bei kleinen Gesellschaften innerhalb von sechs Monaten

Offenlegung

grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag

Lohnsteuerbescheinigungen

Übermittlung bis Ende Februar des Folgejahres

Die genauen Termine verschieben sich, wenn eine Frist auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag fällt. Wir überwachen die für Sie geltenden Fristen laufend.

Zum Nachschlagen

Häufig gestellte Fragen

Nützliches

Amtliche Portale und Formulare, die im Alltag mit Finanzamt und Register immer wieder gebraucht werden.

Glossar

Die Begriffe, die in Auswertungen, Bescheiden und Gesprächen am häufigsten vorkommen, in einem Satz erklärt.

Abschreibung (AfA)
Verteilung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts über seine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Anlagevermögen
Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen, etwa Gebäude, Maschinen oder Beteiligungen.
Betriebsausgaben
Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind und den steuerpflichtigen Gewinn mindern.
Betriebsprüfung
Außenprüfung durch das Finanzamt zur Überprüfung der steuerlichen Verhältnisse eines Unternehmens.
Betriebsstätte
Feste Geschäftseinrichtung, durch die die Tätigkeit eines Unternehmens ausgeübt wird; begründet eine Steuerpflicht am Ort der Einrichtung.
BWA
Betriebswirtschaftliche Auswertung; monatliche Übersicht über Erlöse, Kosten und vorläufiges Ergebnis.
Dauerfristverlängerung
Verschiebung der Abgabefrist für Umsatzsteuer-Voranmeldungen um einen Monat, bei monatlicher Abgabe gegen Sondervorauszahlung.
Doppelbesteuerungsabkommen
Zwischenstaatlicher Vertrag, der regelt, welcher Staat welche Einkünfte besteuern darf.
Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Vereinfachte Gewinnermittlung durch Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben.
Erbersatzsteuer
Ersatz für die Erbschaftsteuer bei Familienstiftungen, die in festen Zeitabständen anfällt.
Familienstiftung
Stiftung, die überwiegend den Interessen einer oder mehrerer Familien dient.
Gemeinnützigkeit
Steuerbegünstigung für Körperschaften, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.
Gewerbesteuer
Von den Gemeinden erhobene Steuer auf den Gewerbeertrag; die Höhe hängt vom örtlichen Hebesatz ab.
GoBD
Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern und Unterlagen in elektronischer Form.
Handels- und Steuerbilanz
Abschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften gegenüber dem nach steuerlichen Vorschriften korrigierten Abschluss.
IFRS
Internationale Rechnungslegungsstandards, häufig Grundlage des Konzernreportings ausländischer Muttergesellschaften.
Innergemeinschaftliche Lieferung
Warenlieferung an ein Unternehmen in einem anderen EU-Mitgliedstaat; unter Voraussetzungen umsatzsteuerfrei.
Investitionsabzugsbetrag
Vorgezogene Gewinnminderung für geplante Investitionen kleinerer Betriebe.
Körperschaftsteuer
Steuer auf das Einkommen juristischer Personen, insbesondere von Kapitalgesellschaften.
Latente Steuern
Steuerabgrenzung für Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen.
Organschaft
Steuerliche Zusammenfassung mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen zu einer Einheit.
Quellensteuer
An der Quelle einbehaltene Steuer, etwa auf Dividenden oder Lizenzgebühren ins Ausland.
Reverse-Charge-Verfahren
Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger.
Rückstellung
Passivposten für dem Grunde oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten.
Soll- und Istversteuerung
Umsatzbesteuerung nach vereinbarten gegenüber nach vereinnahmten Entgelten.
Steuerbescheid
Verwaltungsakt, mit dem die Steuer festgesetzt wird; anfechtbar innerhalb eines Monats.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Kennnummer für die Abwicklung innergemeinschaftlicher Umsätze.
Verrechnungspreise
Preise für Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen; müssen einem Fremdvergleich standhalten.
Vorsteuer
Die einem Unternehmen in Rechnung gestellte Umsatzsteuer, die es von der eigenen Umsatzsteuerschuld abziehen kann.
Vorweggenommene Erbfolge
Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten, um die spätere Erbfolge zu gestalten.
Zusammenfassende Meldung
Meldung innergemeinschaftlicher Lieferungen und Leistungen an das Bundeszentralamt für Steuern.
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